Alexa

AlexaEin intelligenter, internet- und sprachgesteuerter Virtualer, persönlicher Assistent oder auch „Smart Speaker“ genannt, wird seit dem 23. Juli 2015 vom amerikanischem Hersteller Amazon, unter dem Namen Amazon Echo angeboten. Der Smart Speaker ist allseits unter dem Namen Alexa bekannt und wird auch so angesprochen. Seit dem 26. Oktober ist er auch in Deutschland erhältlich. Es wird durch Bluetooth oder WLAN genutzt und hat ein Gewicht von ca. ein Kilogramm. Eine weitere Version, welche flach ist, gibt es auch und wird unter dem Namen „Amazon Echo Dot“ verkauft. Der Smart Speaker kostet zwischen 80,00€ und 180,00€.

Wie funktioniert es?

Das Gerät ist so programmiert, dass es immer in einem Stand-by-Modus ist und auf bestimmte Keyword (Schlüsselwort), welche Alexa, Amazon Echo, Echo, Amazon und Computer lauten, wartet um zu assistieren. Man kann es auch durch das drücken der Aktionstaste, welche sich auf der Oberen Fläche befindet, aktivieren. Über das Internet bringt Alexa digital die Befehle des Eigentümers zum Hersteller (Amazon). Dort wird dann versucht den Auftrag umzusetzen.

Währen der ganzen Zeit ist Amazon Echo per Bluetooth oder ein WLAN- Netzwerk verbunden mit dem Internet. Um zu erkennen in welcher Phase Alex ist, welche Bereitschaft, Spracherkennung und Verarbeitung sind, leuchten verschiedene Farben auf. Falls sich mehrere Geräte in der Wohnung befinden, wird das in nächster nähe benutzt. Diesen Vorgang nennt man auch „Echo Spatial Perception“. Man findet auf der Oberfläche einen Knopf, mit dem man Amazon Echo Komplet ausschalten kann. Wenn der Knopf gedrückt wird, schalten sich alle sieben eingebauten Mikrofone ab und Alexa leuchtet rot auf.

Welche gefahren weist Alexa auf?

Da alle Befehle und Botschaften dauerhaft in der Amazon-Cloud gespeichert werden um die Spracherkennung zu perfektionieren befürchten Kritiker, dass man abgehört werden kann. Es sei möglich alle Unterhaltungen im eigenen Nutzerprofil zu löschen, doch die folge währe eine weniger gute Spracherkennung. Die FBI hat weder die Aussage von US-Journalisten, ob Alexa zum Abhören benutzt werden könnte, bestätigt oder bestritten. Die amerikanischen Strafverfolgungsbehörden haben allerdings im Jahr 2016 erstmals auf die Audios zugegriffen um einen Mordfall zu lösen. Laut Andrea Voßhoff (Bundesbeauftragte für den Datenschutz) es möglich abgehört zu werden, da das Gerät auf ein Aktivierungswort wartet und somit die ganze zeit aufmerksam zuhört. Im Jahr 2017 erhielt Alexa den österreichischen Big Brother Award (Negativpreis) in der Kategorie Datenhunger erhalten und ein Jahr danach ebenfalls einen in Deutschland für Verbraucherschutz.